Datenpannen bei Finanzdienstleister und Kreditkartenanbietern

Aktuell gibt es mal wieder einige Datenpannen bei Finanzdienstleistern und Kreditkartenanbietern. Betroffen sind AWD und KarstadtQuelle.

In der vergangenen Woche traf es das Unternehmen AWD. Dem Hörfunksender NDR wurden 27.000 Datensätze von Kunden inklusive Kundennummer, Adresse, Telefonnummer, Berufsbezeichnung, Geburtstag und Art des Vertragsabschlusses zugespielt.

Dabei handelt es sich jedoch um keine aktuellen Datensätze, sondern um Daten, die größtenteils aus den 90er Jahren stammen.

Ebenfalls letzte Woche wurde bekannt, dass von der KarstadtQuelle Bank möglicherweise Mastercard-Datensätze an Unbefügte gelangt sein könnten. Dies wurde bereits von der KarstadtQuelle Bank offiziell bestätigt.

Auf den Systemen der KarstadtQuelle Bank wurden keine Kundendaten abgegriffen. Die KarstadtQuelle Bank ergreift lediglich Sicherheitsmaßnahmen gegen Kreditkartenbetrug und bietet ihren Kunden einen kostenlosen Austausch potenziell gefährdeter Kreditkarten an.

Wie viele Kunden von KarstadtQuelle betroffen sind ist nicht bekannt. Die KarstadtQuelle Bank spricht von einem „kleinen Teil der Kunden“, die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein dagegen von „allen Mastercard-Kunden der KarstadtQuelle Bank“.

Ich denke, dass aktuell möglicherweise noch weitere Herausgeber von Mastercards davon betroffen sind. Oder ist es Zufall, dass in der vergangenen Woche die Mastercard eines anderen Herausgebers von Kreditkarten ebenfalls vorsorglich gesperrt wurde? Wäre schon ein großer Zufall…

Kennt ihr weitere Anbieter oder Firmen, die momentan mit ihrer Datensicherheit zu kämpfen haben?

Hi, ich bin Christian und lebe in Kiel im schönen Bundesland Schleswig-Holstein. Hier schreibe ich größtenteils über die Themen Marketing, Börse, Reisen und Urlaub.

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Ein Kommentar zu “Datenpannen bei Finanzdienstleister und Kreditkartenanbietern

  1. peter

    Es scheint da noch viel mehr Kreditkartenanbieter erwischt zu haben. Ich versteh einfach nicht, wie es da zu Sicherheitslücken kommen kann. Immerhin zahle ich als Kunde doch auch gerade für „ein sicheres Verfahren“ jedes Jahr meinen Beitrag. Da kann man wirklich nur mit dem Kopf schütteln.
    Und seit wann tauscht eine Unternehmen vorsorglich Kreditkarten aus? Kostet doch eine Menge Geld! Meine Kreditkarte habe ich vor einigen Jahren auf Anraten der Bank austauschen lassen und das hat mich auch etwas gekostet. Bin mal gespannt, was da noch alles ans Tageslicht kommt.

    Viele Grüße
    Peter

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